Die Traumblase platzt verhältnismäßig schnell, wenn die potenziellen negativen Auswirkungen von Clenbuterol betrachtet werden. Für den durchschnittlichen Studiogänger sind die Auswirkungen auf die Bronchialmuskulatur eher nebensächlich. Dabei kann es auch zu gefährlichen Überdosierungen mit schnellem Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, tiefem Blutdruck, Schock und Krämpfen kommen. Solche Nebenwirkungen sind auch möglich, wenn mit Clenbuterol verseuchtes Fleisch konsumiert wird. Es sind zahlreiche Arzneimittel-Wechselwirkungen möglich. Clenbuterol kann als Lösung inhaliert oder oral eingenommen werden. Clenbuterol ist dazu in der Schweiz als Tierarzneimittel zugelassen. Da die Wirkung nicht sofort einsetzt, ist das Arzneimittel nicht zur Akutbehandlung bei einem Asthmaanfall geeignet. Darreichungsformen von Clenbuterol sind Tabletten oder Lösungen zum Einnehmen. Als Dopingmittel kann Clenbuterol jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen auslösen. Im Leistungssport wird Clenbuterol jedoch mitunter auch missbräuchlich zum Abnehmen verwendet, da es in hoher Dosis fettverbrennend wirkt. Bei Diabetikern ist es daher unter Umständen notwendig, für die Dauer der Clenbuterol-Behandlung die Dosierung von oralen Blutzuckermedikamenten (Antidiabetika) beziehungsweise die Insulinmenge zu erhöhen. Die übliche Dosierung beträgt für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren morgens und abends 0,02 mg Clenbuterol. Der Wirkstoff wird in Form von Tabletten oder als Lösung zum Einnehmen oral verabreicht. Aufgrund der gefährlichen Risiken beim Doping ist dringend davon abzuraten, das Mittel für diese Zwecke einzunehmen. Dadurch verstärken sich natürlich auch die Nebenwirkungen, es kann sogar zu Vergiftungen kommen. Zudem ist es äußerst wichtig, bei einer Kombination mit anderen Medikamenten auf mögliche Wechselwirkungen zu achten, da es sonst zu gefährlichen Komplikationen kommen kann. Menschen, die tri- oder tetrazyklische Antidepressiva nehmen müssen oder auch MAO-Hemmer, sollten nicht gleichzeitig Clenbuterol einnehmen, da dies zu Tachykardie und zu einem verstärkten Pulsschlag führt. Diabetiker müssen bei der Anwendung des Atemwegsmedikaments darauf achten gleichzeitig ihren Blutzuckerspiegel zu erhöhen, da er infolge der Wirkung von Clenbuterol gesenkt wird. Zunächst entsteht bei einer zusätzlichen Anwendung von Medikamenten mit ähnlicher Wirkung wie beispielsweise anderer Beta-2-Sympathomimetika sowohl eine Wirkungssteigerung als auch eine Verstärkung der Nebenwirkungen. Bei geringen Dosen sind die Nebenwirkungen von Clenbuterol weit weniger schlimm als die anderer Anabolika, da Clenbuterol nicht in das Hypophysen-Gonaden-Hormonsystem eingreift, welches sehr viel sensibler reagiert. Selbstverständlich steigt auch die Gefahr und die Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen oder stärkere Nebenwirkungen zu erleiden mit einer höheren Dosis. Wechselwirkungen mit anderen ArzneimittelnBitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. Falls während der Stillzeit eine Behandlung mit SPIROPENT Saft erforderlich ist, sollten Sie daher abstillen.Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von MaschinenDurch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen, insbesondere bei höherer Dosierung, kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Eine erhebliche Überschreitung der vorgeschriebenen Dosis kann gefährlich sein.Es ist wiederholt über ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerer Komplikationen der Grunderkrankung bis hin zu Todesfällen berichtet worden, wenn das Bronchialasthma mit2-Sympathomimetika zur Inhalation über längere Zeit mit hohen und überhöhten Dosen behandelt wurde und die entzündungshemmende Therapie unzureichend war.