Um die gewünschten Wirkungen zu erreichen, muss Clenbuterol in sehr hohen Dosen – einem Vielfachen der üblichen Tagesdosis – eingenommen werden. Die Nebenwirkungen treten oft zu Beginn der Behandlung auf und klingen für gewöhnlich nach ein bis zwei Wochen ab. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist Clenbuterol grundsätzlich gut verträglich und verursacht nur selten schwerwiegende Nebenwirkungen. Bei ausreichender Wirksamkeit ist es möglich, die Dosis im Rahmen einer Dauerbehandlung zu reduzieren. Tabletten wie Spiropent® 0,02 mg können zu diesem Zweck geteilt werden, sodass jeweils eine Hälfte morgens und eine abends eingenommen werden kann. Da die Wirkung nicht sofort einsetzt, ist das Arzneimittel nicht zur Akutbehandlung bei einem Asthmaanfall geeignet. Ob sich Ihr ausgewähltes Präparat und andere Medikamente gegenseitig beeinflussen, können Sie mit unserem Wechselwirkungs-Check überprüfen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern. Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das Präparat ist in 2 dosisgleiche Hälften teilbar. Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.Überdosierung? Für Ambroxol wurden als NOAEL orale Dosen von 50 mg/kg/Tag (Ratte; 52 und 78 Wochen) bzw. 270-fachen der für Menschen empfohlenen Tageshöchstdosis (bzgl. mg/m2 bei Mensch und Tier) gezeigt. Diese überstiegen die für Menschen empfohlene Tageshöchstdosis von 0,06 mg um das mehr als 1000-fache (bezogen auf Dosierungen in mg/m2 bei Tier und Mensch). Materno-, foeto- und embryotoxische sowie teratogene Wirkungen traten in einzelnen Versuchstierstämmen bei Kaninchen und Ratte bei exzessiv hohen Dosen von mehr als 10 mg/kg/Tag auf. Eine Behandlung mit SPIROPENT mite Tabletten sollte in Ergänzung zu einer entzündungshemmenden Dauertherapie mit Kortikoiden oder anderen entzündungshemmend wirkenden Substanzen erfolgen. Zumeist nehmen Atembeschwerden, Anfallshäufigkeit und Anfallsintensität bei regelmäßiger Anwendung von SPIROPENT ab.Weitere DarreichungsformenSpiropent Tropfen, LösungSpiropent Saft, LösungSpiropent Tabletten zu 0,02 mg GegenmaßnahmenBitte nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Arzt auf, damit er aufgetretene Nebenwirkungen gegebenenfalls behandeln kann.4.3 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind. Wechselwirkungen mit anderen ArzneimittelnBitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. Falls während der Stillzeit eine Behandlung mit SPIROPENT mite Tabletten erforderlich ist, sollte daher abgestillt werden.Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von MaschinenDurch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen, insbesondere bei höherer Dosierung, kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Allergische Hautreaktionen können auftreten, wenn unser Immunsystem überempfindlich reagiert. Es wurdenkeine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit unddie Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Es wurdenkeine Studien zur Auswirkung auf die menschliche Fertilitätdurchgeführt. Bei hochdosierter Therapie mit Spiropent Tabletten kann eine Hypokaliämieauftreten. DiesesArzneimittel enthält 109,98 mg Lactose pro Tablette, dasentspricht einer maximalen Tagesgesamtmenge von ca. Eine Hypoxie kann die Auswirkungeneiner Hypokaliämie auf den Herzrhythmus verschlimmern. Alsmögliche Folge einer Therapie mit β2‑Sympathomimetika kann eine schwerwiegendeHypokaliämie auftreten. In Fällenakuter, sich rasch verschlimmernder Dyspnoe muss umgehend ein Arztaufgesucht werden. Diese beläuft sich aber höchstens auf 1 mg pro Tag. Die Tabletten sollen zweimal täglich zu je 0.2 bis 0.4 mg geschluckt werden, zu Beginn der Behandlung kann jedoch eine höhere Dosis nötig sein. Allerdings ist die Effizienz des Mittels dabei nicht eindeutig bewiesen und zudem ist wegen der Nebenwirkungen dringend davon abzuraten, Clenbuterol zu nicht-medizinischen Zwecken einzunehmen. Außerdem werden auch allergische und entzündliche Reaktionen, die oft mit Atemnot einhergehen und häufig bei Asthma und copd auftreten, durch Clenbuterol unterdrückt und verhindert. Es ist aber kein Mittel, um einen akuten Asthmaanfall zu behandeln, sondern dient zur langfristigen Verbesserung der Krankheit, also einer Langzeittherapie. Zu den Nebenwirkungen gehören Angstzustände, Zittern, Kopfschmerzen, übermäßiges Schwitzen, Fieber, Herzklopfen oder unregelmäßiger Herzschlag, Bei wiederholter Unterdosierung besteht die Gefahr, dass sich Ihre Atemnot verstärkt. Fälle mit lebensbedrohlichem Verlauf und tödlichem Ausgang sind beobachtet worden, insbesondere bei Überdosierung von Clenbuterol im Rahmen von missbräuchlicher Anwendung. Wenn solche Beschwerden auftreten, nehmen Sie bitte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch. Empfindlich auf β2-Sympathomimetika reagierende Patienten benötigen in der Regel eine geringere Tagesdosis als die durchschnittlich empfohlene. Die Behandlung von Bronchialasthma sollte dem Schweregrad entsprechend stufenweise erfolgen. Begleitend zur Behandlung mit SPIROPENT Tabletten sollte eine entzündungshemmende Dauertherapie durchgeführt werden.